Mit rund 2200 Einwohnern ist Dietersweiler der größte Stadtteil Freudenstadts. Hier verbinden sich Tradition und Moderne. Das rege Vereinsleben, das historische Museum sowie die intakte Dorfgemeinschaft, machen Dietersweiler zu einem liebenswerten Wohnort im Osten von Freudenstadt. Der Weiher Lautermühle und auch das Wellnessdorf Lauterbad gehören zu Dietersweiler. Mit den im Lauterbad angesiedelten Hotels, der Wanderhütte und dem Skilift ist der Stadtteil auch touristisch auf der Höhe der Zeit.

Dietersweiler ist beliebter Wohnort für Berufspendler, aber auch vor Ort bietet der Stadtteil Arbeitsplätze im örtlichen Handwerk. Die Infrastruktur sowie die Nahversorgung im grünen Süden von Freudenstadt sind gut, das Freizeitangebot ist vielseitig und machen den Wohnort bei Jung und Alt beliebt. Jungschargruppen und Sportvereine bieten viel Abwechslung in der Dorfgemeinschaft. Auf dem Sportgelände "auf der Birre" finden sportliche Wettkämpfe auf Fußball- und Tennisplätzen statt, sogar American Football wird hier gespielt. Außerdem gibt es in Dietersweiler ein öffentliches Beachvolleyballfeld, ein Basektballfeld, das auch zum Bocciaspielen genutzt wird, sowie ein Mehrgenerationenspielplatz. Stolz ist der Stadtteil besonders auf das Museumsgelände rund um den alten Fruchtspeicher aus dem 15. Jahrhundert.

Ein Angelsee, Skiloipen und ein gut ausgebautes Rad- und Wandernetz bieten außerdem viel Abwechslung. Und für Ruhe- und Erholungsuchende bietet das Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet Dietersweiler sowie die Teilgemeinde Lauterbad der ideale Rahmen:

Lauterbad - das Wellnessdorf

Im Luftkurort Lauterbad können Einheimische und Urlauber in intakter Schwarzwaldnatur entschleunigen. Der kleine Ort mit nur 170 Einwohnern hat sich seinen Namen "Wellnessdorf" redlich verdient. Ob bei einer Auszeit in einem der sechs Hotels, beim anspruchsvollen Mountainbiking, beim Nordic-Walking, beim Wintersport oder einfach nur beim Spazierengehen- Lauterbad ist Wellness für alle Sinne. 

Geschichte

Dietersweiler wurde 1347 erstmalig als Dietrichsweiler urkundlich erwähnt und ist vermutlich eine Ausbausiedlung der fränkischen Zeit. 1392 wurde Dietersweiler, zusammen mit Wittlensweiler, von den Herren von Neuneck gekauft und 1511 an Württemberg weiterveräußert. 1806 wurde es nach Auflösung des Amts Dornstetten zum Oberamt Freudenstadt gegeben. Kirchlich gehörte Dietersweiler zum Kloster Alpirsbach, kam aber 1558 nach der Reformation zu Glatten. Seit 1901 besteht eine selbstständige evangelische Pfarrei. Zu Dietersweiler gehört der Weiler Lauterbad, der sich aus einem Badhaus des mömpelgardischen Kammerdirektors Dietrich entwickelte. Dietersweiler war ein bekannter Flößerort, eines der letzten Flöße ging von dort aus in Richtung Rhein ab. Daraufhin entwickelte sich Dietersweiler zu einem aufsteigenden Fremdenverkehrsort mit gewerblichen Betrieben und attraktiven Wohngebieten. 1964 wurde ein neues Schulhaus mit Turn- und Festhalle erbaut. 1979 wird ein ehemaliger Fruchtspeicher mit Hilfe von Bürgern und ortsansässigen Handwerksbetrieben zum Museum umfunktioniert. Über 1000 Objekte erzählen die Geschichte des Dorfes.