Plan Gartenschau

Zum Entwurf von Planstatt Senner als PDF-Datei

Stadtnachricht

Masterplan für die Gartenschau 2025


Gartenschau 2025

Offener Ideenwettbewerb
Masterplan für die Gartenschau 2025 in Freudenstadt und Baiersbronn:
Entscheidung des Preisgerichts und weiteres Verfahren


Das Forbachtal zwischen Freudenstadt und Baiersbronn bietet mit seiner besonderen historischen Kulturlandschaft einzigartige Voraussetzungen. Die frühindustrielle Geschichte, die das Tal mit Bergbau, Waldwirtschaft, Tuchfabrik und Hüttenwerk geprägt hat, eröffnet interessante Gestaltungsmöglichkeiten.

„Das Gemeinschaftsprojekt Gartenschau 2025 bietet die großartige Chance, Freu-denstadt und Baiersbronn noch besser zu verbinden und unsere Zusammenarbeit zu stärken. Mit dem Masterplan soll jetzt eine übergreifende Idee entstehen, die eine konzeptionelle Brücke über das Christophstal und das Friedrichstal schlägt. Wir wollen die beiden Abschnitte ab sofort auch nicht mehr unterscheiden und sprechen daher vom gemeinsamen Forbachtal“, so der Freudenstädter Oberbürgermeister Julian Osswald.

„Die Entscheidung des Preisgerichts legt eine gute Grundlage für die konkrete Ent-wicklung des Konzepts für die Gartenschau. Wir werden jetzt die weiteren Schritte zu-sammen mit Vertretern aus den Gemeinderäten Baiersbronn und Freudenstadt fest-legen und uns im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern an die Arbeit machen“, erläutert Michael Ruf, Bürgermeister von Baiersbronn.

„Mit der Entscheidung des Preisgerichts ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Gartenschau gemacht“, sagte Marc Calmbach vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Der Wettbewerb habe tolle Ideen hervorgebracht, wie das Forbachtal als verbindendes Element durch die Gartenschau in Szene gesetzt und aufgewertet werden kann.
Von fünf Bewerbern aus der Landschaftsarchitektur konnte das Planungsbüro „Planstatt Senner“ aus Überlingen den ersten Platz erreichen. Besonders überzeugt hat bei diesem Konzept die durchdachte Gewässerentwicklung des Forbachs. Das Preisgericht urteilt zusammenfassend: „Insgesamt handelt es sich um einen Beitrag, der die Potentiale der Landschaft sehr sensibel herausarbeitet und die komplexe Aufgabenstellung und mit bemerkenswerter Detailliertheit zu einem tragfähigen und weiterführenden Gesamtkonzept zusammenführt.“

Preisträger

1. Preis Planstatt Senner (Überlingen/Stuttgart)
2. Preis Arbeitsgemeinschaft kienleplan (Stuttgart) und GDLA (Heidelberg)
3. Preis Planorama, Berlin

An der Entscheidung waren folgende Preisrichter und Sachverständige beteiligt:

Fachpreisrichter

1. Prof. Hubert Möhrle, Freier Landschaftsarchitekt, Stuttgart
2. Michael Glück, Freier Landschaftsarchitekt, Stuttgart
3. Prof. Cornelia Bott, Freie Landschaftsarchitektin, Korntal
4. Axel Lohrer, Freier Landschaftsarchitekt, München
5. Stefan Helleckes, Freier Landschaftsarchitekt, Karlsruhe
6. Prof. Mathias Hähnig, Freier Architekt und Stadtplaner, Tübingen

Stellvertretende Fachpreisrichter

1. Rudolf Müller, Architekt, Amtsleiter Amt für Stadtentwicklung FDS
2. Thomas Kuntosch, Architekt, Bauamtsleiter, Baiersbronn
Preisrichter der Ausloberin
1. Marc Calmbach, MLR
2. Julian Osswald, Oberbürgermeister, Freudenstadt
3. Michael Ruf, Bürgermeister, Baiersbronn
4. Prof. Dr. Wolfgang Tzschupke, GR Freudenstadt
5. Maike Weiss, GR Baiersbronn
Stellvertretende Preisrichter der Ausloberin
1. Eberhard Haug, GR Freudenstadt
2. Dr. Michael Seitz, GR Baiersbronn

Sachverständige

1. Prof. Dr.-Ing. Jan Riel, Verkehrsplaner, Karlsruhe
2. Martin Richter-Liebald, bwgrün.de, Ostfildern
3. Michael Krause, Tourismusdirektor Freudenstadt
4. Patrick Schreib, Tourismusdirektor Baiersbronn
5. Michael Kaltenbach, Christophstal
6. Christoph Jäger, Bezirksbeiratsvorsitzender Friedrichstal
7. Ingo Christein, Bezirksbeiratsvorsitzender Baiersbronn
8. Simon Stahl, Amtsleiter Kreisforstamt Freudenstadt
9. Martin Walter, Baurecht und Umweltschutz, LRA Freudenstadt

Weiteres Verfahren

Im weiteren Verfahren wird am 24. September das gemeinsame Gremium Gartenschau 2025 über die Entscheidung des Preisgerichts beraten und eine Beschlussempfehlung abgeben. Dem Gremium gehören Vertreter beider Kommunen (Bürgermeister, Gemeinderäte, Verwaltung und Tourismus), Fachvertreter des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und von bwgrün.de sowie des Kreisforstamts Freudenstadt an.
Die endgültige Entscheidung und Auftragserteilung erfolgt Ende Oktober in den Sitzungen der Gemeinderäte von Freudenstadt und Baiersbronn.

Weitere Informationen:
Philipp Heidiri, Amt für Stadtentwicklung Freudenstadt
07441/890-883
philipp.heidiri@freudenstadt.de

Impressionen aus Freudenstadt
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK