Amtliche Bekanntmachung

Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes "3. Änderung Jaspishütte" auf Gemarkung Freudenstadt


Der Gemeinderat der Stadt Freudenstadt hat am 26.02.2019 in öffentlicher Sitzung den Entwurf des Bebauungsplans „3. Änderung Jaspishütte“ auf Gemarkung Freudenstadt und den Entwurf der zusammen mit dem Bebauungsplan aufgestellten Satzung über die örtlichen Bauvorschriften gebilligt und beschlossen, beide nach § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.

Das Gebiet der Bebauungsplanänderung deckt sich mit dem Gebiet der „2. Änderung Jaspishütte - Gesundheitszentrum“. Es befindet sich im Norden der Kernstadt Freudenstadt. Der Planbereich ist umgeben von Waldflächen im Norden und Osten. Im Süden grenzt das Baugebiet Kohlstädter Hart an. Im Westen die Gebäude mit und um das Hotel Dormero. Dieser Bebauung vorgelagert erstreckt sich ein weiterer Grün- und Wiesenbereich bis zur Bebauung am Helene-Frey-Weg.

Das Plangebiet wird begrenzt durch die Karl-von-Hahn-Straße im Westen, die Waldparzellen im Norden und Osten und die Wegeparzelle 777/1, Gem. Freudenstadt, im Süden, im Übergang zum Baugebiet Kohlstädter Hart.
Im Einzelnen gilt der Lageplan vom 12.02.2019 Der Planbereich ist in nebenstehendem Kartenausschnitt dargestellt.

Der Entwurf des Bebauungsplans wird mit Begründung und dem Entwurf der Satzung über die örtlichen Bauvorschriften vom 15.03. bis einschließlich 15.04.2019 (Auslegungsfrist) im Technischen Rathaus, 2. OG, Flur, Marktplatz 64, 72250 Freudenstadt, von Montag bis Donnerstag vormittags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, nachmittags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, donnerstags bis 17.30 Uhr und freitags von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr öffentlich ausgelegt.

Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind auch die bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen. Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:
  • -       Umweltbericht vom 24.01.2019 mit Inhalten über Fachgesetzte, Fachpläne, Ziele des Umweltschutzes und wie diese berücksichtigt werden und andere Vorgaben wie z.B. Schutzgebiete, Festlegung des Detailierungsgrades des Umweltberichtes, Zusammenfassung/ Erheblichkeit der zu erwartenden Beeinträchtigungen sowie Prognose und Alternativenprüfung und die Bilanzierung von Eingriff und Ausgleich, die zu einem Ausgleichsplus von 4.058 Ökopunkten kommt.
  • -       Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag vom 24.01.2019  mit der Beschreibung der vom Vorhaben betroffenen Biotop- und Habitatstrukturen im Untersuchungsgebiet. Untersucht wird die vorhabensbedingte Betroffenheit von Farn- und Blütenpflanzen, Säugetieren mit Fledermäusen, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellosen wie z.B. Schmetterlingen.
  • -       Schallimmissionsprognose vom 17.12.2018 unter zu Grunde legen der DIN 18005 (Schallschutz im Städtebau), der 16. BImSchV (Verkehrslärmschutzverordnung) und der TA Lärm. Untersucht werden die Einwirkungen auf und Auswirkungen durch das Plangebiet durch Straßenverkehrslärm und Anlagenlärm sowie die Auswirkungen des Plangebiets durch Anlagenlärm mit den schalltechnischen Auswirkungen des Hubschraubersonderlandeplatzes und den Auswirkungen des durch das Plangebiet entstehenden zusätzlichen Verkehrs im öffentlichen Straßenraum. Schallschutzmaßnahmen werden dargestellt. Insbesondere wird auf die Notwendigkeit einer Geräuschkontingentierung im Bereich des Gewerbegebietes „Sulzhau“ eingegangen.
  • -       Verkehrsanalyse/ Verkehrsprognose vom Dezember 2018.
  • -       Stellungnahme des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau bezüglich der geotechnischen Hinweise.
  • -       Stellungnahme des Landratsamtes Freudenstadt als untere Naturschutzbehörde zur Eingriffs-/ Ausgleichproblematik sowie Artenschutz, als untere Wasser- und Bodenschutzbehörde zur Oberflächenentwässerung ,als Gewerbeaufsicht zum Lärmschutz und der Kreisbrandmeister zur Löschwasserversorgung.
Während der o.g. Auslegungsfrist können – schriftlich oder mündlich zur Niederschrift – Stellungnahmen bei o.g. Stelle abgegeben werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.
Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können. Ferner wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 VwGO unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Freudenstadt, den 01.03.2019
gez. Dr. Stephanie Hentschel
        Bürgermeisterin


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