Expertenwissen und Fördermittel fließen nach Freudenstadt
Netzwerk Kreativwirtschaft strebt Vereinsgründung an


Das Freudenstädter Netzwerk Kreativwirtschaft ZUKUNFT.DENKEN entwickelt sich weiter und strebt die Gründung eines gemeinnützigen Vereins an. Dieses Vorhaben bekommt nun durch die Aufnahme in das Bundesprogramm KreativLandTransfer und der damit verbundenen Mittelzusage über 13.000 Euro Rückenwind.

„Wir freuen uns sehr, dass die Expertenjury unser Projekt „Werk.Stadt.Schwarzwald – Vereinsgründung“, als eines von 12 Projekten bundesweit ausgewählt hat“, freut sich Franziska Hoferer als Projektverantwortliche bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Freudenstadt. Das Netzwerk ZUKUNFT.DENKEN befindet sich derzeit in der Gründungsphase für einen gemeinnützigen Verein von und für die regionale Kultur- und Kreativwirtschaft. Aus einem losen Netzwerk soll durch KreativLandTransfer nun ein Kooperation- und Kontaktraum entstehen, der Kreativ- und Cross-Innovationsprozesse für Wirtschaft und Gesellschaft ermöglicht.

KreativLandTransfer ist ein von Bund gefördertes Mentoring-Programm, das konzeptionell und inhaltlich die Teilnehmer betreut. „Mit dem Geld, aber auch vor allem mit dem Expertenwissen, dass uns nun die kommenden eineinhalb Jahren durch das Mentoring-Programm zur Verfügung steht, können wir den zahlreichen ehrenamtlichen Akteuren des Netzwerkes eine Entwicklungsperspektive aufzeigen“, so Hoferer. Das Netzwerk hat sich in den letzten Jahren immer breiter aufgestellt, so dass es nun an der Zeit sei, selbständig und unabhängig zu werden. „Für 2022 stehen zwei große Veranstaltungen an, die unbedingt eine professionelle Struktur der Akteure verlangt“, so Juliane Votteler, Vertreterin der Kreativschaffenden im Netzwerk. Auch hier wird das Mentoring-Programm unterstützen. Mentoring-Partner ist die Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V., die als eines von sechs Beste-Praxis-Projekte deutschlandweit als Mentor für das Tandemprojekt in Freudenstadt ausgewählt wurde.

Das Projekt KreativLandTransfer wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung (SMR) unterstützt das Projekt im Rahmen der Zukunftsinitiative simul+. Es wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die MFG Baden-Württemberg ist baden-württembergischer Kooperationspartner im Rahmen des Bundeswettbewerbs KreativLandTransfer und begleitet als Landesagentur das Netzwerk Kreativwirtschaft Freudenstadt seit 2017.

Über das Netzwerk Kreativwirtschaft ZUKUNFT.DENKEN

Das Netzwerk Kreativwirtschaft ZUKUNFT.DENKEN startete 2015 als Kooperations- und Eventraum für Kreativschaffende und Unternehmen in der Region Freudenstadt. Kristallisationspunkt waren die Themen Holz, Möbel und Design. Seit 2018 öffnet sich das Netzwerk thematisch. Es ist ein langfristiges Projekt, das auf die Entwicklung regionaler Potenziale, die Schaffung von Alleinstellungsmerkmalen und Kooperationsmöglichkeiten und die Entwicklung des Images als Kreativstandort zielt. Träger des Netzwerks Kreativwirtschaft „Zukunft.Denken“ ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Freudenstadt. www.netzwerk-kreativwirtschaft.de

Akteure des Netzwerk Kreativwirtschaft ZUKUNFT.DENKEN bei einem Arbeitstreffen im Campus Schwarzwald: Netzwerk kann sich über 13.000 € Fördergelder freuen.

Akteure des Netzwerk Kreativwirtschaft ZUKUNFT.DENKEN bei einem Arbeitstreffen im Campus Schwarzwald: Netzwerk kann sich über 13.000 € Fördergelder freuen.