LoRaWAN am Campus Schwarzwald


LoRaWAN ist eine Funktechnik, die äußerst strahlungsarm und energieeffizient Daten einer Vielzahl von Sensoren überträgt. Durch die geringe Datenbandbreite mit großer Reichweite und extrem niedrigem Stromverbrauch bietet sich diese Technik perfekt für die Vernetzung von Objekten zu einem Internet der Dinge (Internet of Things - IoT) an. Die in der Baumkrone platzierten Luftsensoren werten die Luftfeuchtigkeit und –temperatur aus. Bei den Bäumen handelt es sich um zwei Jungbäume (Rotbuche und Kugelahorn) sowie eine große Kiefer. Die eingelassenen Bodensensoren liefern auf drei unterschiedlichen Tiefen Ergebnisse über die Bodentemperatur, die Bodenfeuchtigkeit sowie die Bodenleitfähigkeit. Die ermittelten Daten können unter anderem genutzt werden, um explizit Kleinklimadaten sowie die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Gehölze (wie zum Beispiel Wasser- und Düngerbedarf) an den jeweiligen Standorten aufzuzeigen. Das Ziel für die Stadt Freudenstadt ist hierbei primär einerseits die künftige Optimierung von Arbeitsabläufen im „Fachbereich Grün“ des Baubetriebsamts (zum Beispiel Anpassung von Bewässerungsrhythmen, Düngeintervallen etcetera). Andererseits sollen die Daten auf längere Sicht Aufschluss darüber geben, inwieweit die instrumentalisierten städtischen Gehölze in Punkto Standortverwendung und Nachhaltigkeit künftig weiter verwendet werden und zur weiteren Stadtbegrünung eingesetzt werden können. Ein weiterer Einsatz der Technik ist auch in Projekten, wie zum Beispiel der Gartenschau denkbar.

Arbeiter bei der Installation von LoRaWAN