Waldbrandgefahr entspannt sich


Die jüngsten, teils heftigen Regenfälle und die aktuelle Wetterlage haben die Waldbrandgefahr im Landkreis entschärft. Aus diesem Grund wird die Allgemeinverfügung vom 1. August, die offenes Feuer auch an dafür zugelassenen Stellen im Wald verbot, aufgehoben. „Die Temperaturen sind lang nicht mehr so hoch, und die Wettervorhersagen zeigen weitere Niederschläge für die kommenden Tage und Wochen“, so  Susanne Kaulfuß, Leiterin des Kreisforstamts.

Rauchverbot gilt weiter

Das Landratsamt weist jedoch darauf hin, dass das gesetzliche Rauchverbot im Wald zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober weiterhin gilt. Ferner ist es abseits von offiziellen Grillstellen verboten, offenes Feuer im Wald zu machen, beispielsweise in mitgebrachten Grills. Der Abstand zum Wald muss 100 Meter betragen.

Feuer vollständig löschen

Auch an ausgewiesenen Plätzen soll kein Feuer unbeaufsichtigt brennen, es soll beim Verlassen der Grillstelle vollständig gelöscht sein. Reisig und Äste von Forstarbeiten dürfen im Wald nur verbrannt werden, wenn nasses Wetter herrscht. Solche Feuer müssen im Vorfeld bei der zuständigen Gemeinde rechtzeitig angemeldet werden.

Verhalten im Notfall

Wer ein Feuer im Wald entdeckt, soll die Feuerwehr unter Notruf 1112 alarmieren. Ebenso sollte, ohne sich dadurch selbst in Gefahr zu bringen, mit Löschversuchen begonnen werden. Hierbei helfen oft schon einfache Mittel wie Sand oder Erde zum Auswerfen oder grüne Zweige zum Ausstreichen des Feuers.