Gedenktafel am ehemaligen Standort der Keplerschule enthüllt


Die Idee, mit einer Gedenktafel an das Keplergymnasium zu erinnern, kam 2014 von der Bürgeraktion Freudenstadt (BA). Der von den Architekten Ernst Hahn (Freudenstadt) und Wilhelm F. Schuh (Stuttgart) entworfene, großzügig gestaltete Klinkerbau aus den 1920er-Jahren prägte das Stadtbild und beherbergte viele Schülergenerationen. Link ging in seiner Ansprache darauf ein, dass das ehemalige Keplergymnasium ein Kulturdenkmal und ein bedeutendes Stück der Heimatgeschichte gewesen sei. Deshalb sei die Entscheidung, das Gebäude 1983 abzureißen, von kontroversen Diskussionen begleitet gewesen. Von 1984 bis 1986 entstand an der gleichen Stellen dann der Hauptsitz der Kreissparkasse Freudenstadt. Als Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse erinnerte sich Braun auch an seine eigene Schulzeit am „alten Kepi“ und würdigte die architektonische Gestaltung der Schule. Die Künstlerin Eleonore Kötter aus Dornstetten war ebenfalls bei der Enthüllung der Gedenktafel dabei. Ihr Werk, die Ansicht der Keplerschule als Bleistiftzeichnung, schmückt die Gedenktafel. Das zu klein gewordene Keplergymnasium fand ab Ende der 1970er Jahre eine neue Heimat in der Nordstadt.