Bau der Fahrradabstellanlage fertiggestellt


 
Am Schul- und Sportzentrum Nordstadt hat die Stadt Freudenstadt eine moderne und sichere Radabstellanlage für bis zu 100 Fahrräder fertiggestellt. Ab sofort können dort Fahrräder auf überdachten und wettergeschützten wie auch auf einfachen Stellplätzen abgestellt und gesichert werden.
 
Die moderne Abstellanlage ist für den gesamten Bereich der Schulen konzipiert, auch Besucher des Sportzentrums und des Panoramabads können ihre Räder dort sicher abstellen. Insgesamt gibt es 72 überdachte und 28 nicht-überdachte Fahrrad-Stellplätze. Bei der Konstruktion der Anlage legten die Planer viel Wert auf die Langlebigkeit der Materialien in Kombination mit einem modernen Erscheinungsbild. Rudolf Müller, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung erläutert: „Das Gebäude besteht aus einer Stahlkonstruktion in Skelettbauweise mit einem Flachdach. Die verbauten Glaselemente bestehen aus Sicherheitsglas und dienen als Wind- und Wetterschutz.“ Durch diese offene Bauweise ist tagsüber für eine ausreichende Belichtung gesorgt. Die Beleuchtung bei Dämmerung und in der Nacht ist an die Schaltung der Straßen- und Wegbeleuchtung gekoppelt. Damit die Fahrradabstellanlage auch optisch zum Bestand passt, erhalten die Fensterfronten noch eine semi-transparente Beklebung, ähnlich der Silhouette an der Buswartehalle an der Schülerbushaltestelle.

Radabstellanlage
 
„Die Initiative für eine Radabstellanlage kam von den Schülerinnen und Schülern des Kepler-Gymnasiums, die sogar ein eigenes Modell dafür gebaut hatten. Auch im Jugendrathaus wurde der Bau eines Fahrradabstellplatzes schon vor längerer Zeit angeregt“, erläutert Oberbürgermeister Julian Osswald. Die Verwaltung begann mit den konkreten Planungen und stellte entsprechende Förderanträge. Dank der Zusage für rund 54.000 Euro aus dem Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg für die Anlage kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) konnte der rund 165.000 Euro teure Bau nun realisiert werden. Der Standort der Anlage wurde in Anlehnung an die Bedarfskonzeption für das Radwegekonzept ausgewählt.