Nachhaltige Forstwirtschaft steht nicht still


Auch in Zeiten der Corona-Verordnungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Forstbereichs im Einsatz. Unter Einhaltung der Kontakt- und Abstandsvorschriften arbeiten die Forstwirte mit großer Sorgfalt das Sturmholz auf, welches im Februar durch das Sturmtief Sabine verursacht wurde. Dabei kommt es vor allem darauf an, auch punktuelle Sturmschäden im Wald ausfindig zu machen und zu beseitigen, bevor die Temperaturen steigen. Nur so kann eine großflächige Ausbreitung des Borkenkäfers verhindert werden. Oberbürgermeister Julian Osswald hat sich gemeinsam mit Forstbereichsleiter Björn Waidelich im Stadtwald bei Musbach ein Bild der Lage vor Ort gemacht und mit den Forstwirten über ihre Arbeitssituation und die Ausrüstung gesprochen.
 
Anschließend hat er die Auszubildenden des städtischen Forstbetriebs besucht, die gerade Pflanzungen auf dem Kienberg durchgeführt haben. Das Pflanzprojekt der Nachwuchsfachkräfte widmet sich der Wiederaufforstung von sogenannten Käferlöchern, die seit 2018 entstanden sind. „Gepflanzt werden Douglasien, Rotbuchen, Europäische Lärchen, Eichen und Kirschbäume“, erläuterte der Ausbildungsleiter, Meinrad Schweikart. Die Auszubildenden berichteten von den verschiedenen Eigenschaften und Vorteilen der Baumarten. „Dank der Pflanzungen qualifizieren wir uns für das Klimaschutzprojekt ‚1.000 Bäume für 1.000 Kommunen‘, das der Gemeindetag Baden-Württemberg aufgelegt hat“, freute sich OB Osswald und nutzte die Gelegenheit, um selbst eine Rotbuche zu pflanzen.

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