Bei den Abstands- und Hygieneregeln darf es keine Ausnahmen geben


Die Entwicklung der Corona-Zahlen liefert vielerorts leider wieder Grund zur Sorge und führt lokal bzw. regional zu erneuten Verschärfungen bei der Einschränkung des öffentlichen Lebens. Für den Landkreis Freudenstadt gilt momentan noch, dass das Infektionsgeschehen gut nachverfolgt werden kann und dass die Kapazitäten des Gesundheitssystems nicht gefährdet sind. Allerdings weisen die zuletzt gemeldeten Zahlen eine besorgniserregende Tendenz auf. Die 7-Tages-Inzidenz (Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner) ist auf 15,2 gestiegen.

Oberbürgermeister Julian Osswald ruft deshalb zu erhöhter Wachsamkeit auf: „Nur wenn die Grundregeln weiterhin ernst genommen werden, können wir das Ansteigen der Zahlen verhindern. Dazu gehört vor allem, dass bei den AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) keine Ausnahmen gemacht werden. Nicht nur beim Einkaufen, sondern auch bei Zusammenkünften im privaten Raum ist höchste Vorsicht geboten, Empfehlungen wie das regelmäßige Lüften sollten ernst genommen werden. Es darf nicht wie andernorts passieren, dass private Feiern zu Infektionsherden werden.“ Als verantwortliche Ortspolizeibehörde kontrolliert die Stadtverwaltung weiterhin regelmäßig die Abstands- und Hygienevorkehrungen in der Gastronomie, den Geschäften und bei Veranstaltungen. „Wir können erneute Einschränkungen verhindern, wenn sich alle verantwortungsvoll verhalten“, so OB Osswald.