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Fair gehandelte Banane
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Fairtrade Stadt

Freudenstadt ist erste Fairtrade-Stadt im Schwarzwald!

Die er­sehn­te Aus­zeich­nung wurde Ober­bür­ger­meis­ter Ju­li­an Oss­wald am 19. Ok­to­ber 2011 über­reicht. In­zwi­schen wurde das Zer­ti­fi­kat dreimal ver­län­gert.

Alle Informationen zu Fairtrade in Freudenstadt

Nach dem Beschluss des Gemeinderats im September 2010 traf sich die Steuerungsgruppe im Januar 2011 zum ersten Mal. Sie setzt sich aus Vertretern des Arbeitskreises Soziale Gerechtigkeit, den Kirchen und der Verwaltung zusammen. Unter der Leitung von Christine Kullen, Haupt- und Personalamtsleiterin, bereitete die Steuerungsgruppe in sechs Treffen die Erfüllung der weiteren Kriterien für die Zertifizierung vor. Zu den Voraussetzungen als Fairtrade-Stadt gehören beispielsweise Partner im Einzelhandel und in der Gastronomie, in Schulen, Vereinen und Kirchen zu finden, die Fairtrade Produkte einsetzten.

Ziel der Fairtrade-Stadt Freudenstadt ist, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern durch den Verkauf der Produkte und mit Öffentlichkeitsarbeit sowie Veranstaltungen auf die Situation zu unterstützen.
Freudenstadt setzt sich für den gerechteren internationalen Handel und die Sicherung sozialer Rechte für die benachteiligten Produzenten und Arbeiter in der Dritten Welt ein.

Die Angebote zum Einkaufen, Essen und Trinken sind neben der Natur und Landschaft die wichtigsten Anziehungspunkte Freudenstadts. Mehr als drei Millionen Touristen aus aller Welt besuchen über das ganze Jahr die „Hauptstadt des Schwarzwalds“. Das partnerschaftliche und soziale Miteinander haben bei uns Tradition.

Mit der Auszeichnung zur Fairtrade-Stadt erweitert die Stadt Freudenstadt ihr Engagement für soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit und unter-streicht den verantwortlichen Umgang mit den knappen Ressourcen.

Freudenstadt ist die erste Fairtrade-Stadt im Schwarzwald.
Viele Unternehmen produzieren in den sogenannten Entwicklungsländern zu Niedrigstlöhnen unter dem Druck des Weltmarktes, der schwankenden Preise und des lokalen Zwischenhandels ohne eigene Gestaltungs-möglichkeiten.

Die Folgen reichen von der Verschuldung und der Ausbeutung über die Arbeitslosigkeit bis zur Verelendung. Alternativen dazu gibt es nur wenige: Und diese sind leider oft Drogenanbau, Prostitution und Kinderarbeit.
  • verhindert ausbeuterische Zwangs- und Kinderarbeit
  • ermöglicht Schulbildung für die Kinder
  • erleichtert den benachteiligten Regionen des Südens den Marktzugang in    den Norden
  • fördert langfristig Handelsbeziehungen
  • verbessert Lebens- und Arbeitsbedingungen
  • schützt die Umwelt
  • bedeutet faire Preise
Die Kampagne wurde im Jahr 2000 in England gestartet. Mittlerweile beteiligen sich über 2000 Städte in 36 Ländern, davon über 670 in Deutschland.
Fairtrade-Städte verpflichten sich, fair gehandelte Produkte verstärkt zu nutzen und anzubieten.

Wenn eine Stadt die nachstehenden fünf Kriterien erfüllt, wird ihr von Trans-Fair der Titel „Fairtrade-Stadt“ mittels Urkunde verliehen.
  • Ratsbeschluss
  • Gründung einer lokalen Steuerungsgruppe
  • Angebot von Fairtrade-Produkten im Einzelhandel und der Gastronomie
  • Angebot von Fairtrade-Produkten in öffentlichen Einrichtungen, Schulen,  Vereinen und Kirchen
  • Berichterstattung in den örtlichen Medien
Der Faire Handel hat für jede Gelegenheit Angebote. Denn nicht nur die Klassiker Kaffee, Tee, Orangensaft oder Kakao und Schokolade werden mittlerweile fair gehandelt.

Blumen, Fußbälle, T-Shirts, Jeans, Gewürze, Zucker, Kekse, Honig, Eistee, Wein, Reis, Garnelen, Schmuck, Kleidung, Sportartikel, Kinderspielzeug, Teppiche, Natur- und Pflastersteine sind ebenfalls im fairen Angebot.

Den Einkaufsführer gibt es im


Infos zum Downloaden

Infoflyer Freudenstadt           
Urkunde                                 
Formular zur Teilnahme
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