Finanzen und Beteiligungen

Rathaus
Marktplatz 1
72250 Freudenstadt
Stadtteil: Kernstadt Freudenstadt

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Haushaltsplan

Die Finanzen der Stadt Freudenstadt werden in einem Haushaltsplan dargestellt. Er zeigt sämtliche kommunalen Aufgabenbereiche mit den entsprechenden Erträge und Aufwendungen für ein Jahr, dem Haushaltsjahr. Damit stellt der Haushaltsplan ein Aufgabenprogramm dar, das innerhalb des Jahres abgearbeitet werden soll. Da fast jede Maßnahme zur kommunalen Aufgabenerfüllung Aufwendungen und teilweise auch Erträge verursacht, ist der Haushaltsplan ein „Spiegelbild“ der kommunalen Tätigkeit.

Der Gesamthaushalt besteht aus dem Ergebnishaushalt und dem Finanzhaushalt. Im Finanzhaushalt werden u.a. die Investitionen der Gemeinde abgebildet. Bei der Zuordnung von Einzahlungen und Auszahlungen zu den Investitionen ist entscheidend, ob sich diese Geldbewegungen auf das Vermögen der Gemeinde auswirken. Das können beispielsweise Baumaßnahmen und Bauplatzverkäufe sein.

Zu den Aufwendungen und Erträgen, die im Ergebnishaushalt abgebildet werden, gehören auf der Seite der Erträge beispielsweise Steuern, Finanzzuweisungen des Landes und Zinseinnahmen. Beispiele für Aufwendungen sind Personalkosten und Kosten für die laufende Instandhaltung städtischer Einrichtungen, Zinszahlungen für Kredite, Zuschüsse für den Betrieb der Feuerwehr und der Kindergärten sowie für den Eigenbetrieb Freudenstadt Tourismus (FT). Obwohl dieser Eigenbetrieb einen eigenen Wirtschaftsplan anfertigen muss, ist die Stadt Freudenstadt verpflichtet, die dort entstehenden Verluste auszugleichen. Am Ende des Haushaltsjahres wird der Jahresabschluss aufgestellt. Hieraus ist ersichtlich, ob der Haushaltsplan eingehalten werden konnte.

Bei den von der Stadt Freudenstadt wahrzunehmenden Aufgaben wird zwischen Pflichtaufgaben und freiwillige Aufgaben unterschieden. Pflichtaufgaben haben bei entsprechender Dringlichkeit Vorrang vor freiwilligen Aufgaben. Im Bereich solcher Pflichtaufgaben können Ertragsausfälle in der Regel nur schwer aufgefangen werden. Zu den Pflichtaufgaben gehören beispielsweise der Betrieb von Schulen und Kindergärten. Für den Bereich der Kindergärten hat die Stadt Freudenstadt jährlich ein Defizit von über fünf Millionen Euro zu tragen. Freiwillige Aufgaben, beispielsweise die Stadtbücherei und das Jugendzentrum, sind nur zum geringen Teil durch Erträge gedeckt.

Der Haushalt wird zu Beginn jeden Haushaltsjahres verabschiedet und tritt nach der Prüfung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe und nach der öffentlichen Auslegung in Kraft.

Impressionen aus Freudenstadt
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