Igelsberg ist mit seinen knapp 250 Einwohnern ein sehr kleiner, dafür aber ein sehr ursprünglicher Stadtteil Freudenstadts.

Umgeben von Wald und Wiesen, geben stattliche Bauernhäuser dem Ort seinen unverwechselbaren Charakter. Hier können Land- und Forstwirtschaft noch hautnah erlebt werden.

Die Igelsberger sind sehr traditionsbewusst. Auch die junge Generation lebt alte Bräuche weiter und identifiziert sich mit ihrem Heimatort. Trotz der fehlenden Infrastruktur, kann der ursprüngliche Stadtteil die Einwohnerzahl stabil halten. Die meisten Einwohner bauen eigene Gärten an oder nutzen die mobilen Verkaufswagen, die wöchentlich ihre Runden durch den Ort drehen. Vor allem bei jungen Familien ist Igelsberg ein beliebter Wohnort - ein Taxi- und Busverkehr ist für Kindergarten- und Schulkinder organisiert. 

Für den Ort prägend ist auch das Vereinsleben und die Dorfgemeinschaft: Jeder 10. Igelsberger ist in der Freiwilligen Feuerwehr engagiert. Sportlich geht es bei der Damen-Gymnastikgruppe, dem SC Besenfeld/Igelsberg und den Sportfreunden zur Sache. Außerdem gibt es einen Posaunen- und Kirchenchor.  Die Kirchengemeinde bietet auch eine umfangreiche Kinder- und Jugendarbeit an. Junge Igelsberger von 3 bis 18 Jahren finden hier immer den passenden Anschluss. 2018 wurde das alte Schul- und Rathaus in Igelsberg soweit möglich barrierefrei umgebaut, um es noch besser zugänglich für Aktivitäten der Dorfgemeinschaft zu machen.

Für Touristen hat Igelsberg seine ganz eigene Anziehungskraft. Die Lage, eingebettet zwischen Wiesen und Wälder, die Nähe zur Nagoldtalsperre sowie die Ursprünglichkeit, bietet dem naturverbundenen Urlauber alles, was sein Herz begehrt. Ein 4-Sterne Wellness Hotel, drei Pensionen, ein Reiterhof mit Übernachtungsmöglichkeit und mehrere Ferienwohnungen bieten dem Gast eine gute Auswahl. Traumhafte Wander- und Fahrrad- Möglichkeiten rund um Igelsberg mit Anbindung an den Westweg sowie eine "Rundum"-Skiloipe mit Anschluss nach Musbach, lassen das Freizeitherz höher schlagen.

Geschichte

Die Rodungssiedlung wird um 1230 als Illigsberg erstmals genannt, als Pfalzgraf Rudolf von Tübingen den Ort dem Hochstift Straßburg zu Lehen auftrug. Seit 1381 gehörte Igelsberg ganz zum Klosteramt Reichenbach und kam mit diesem 1595 an Württemberg. Ab 1807 gehörte Igelsberg zum Oberamt bzw. späteren Landkreis Freudenstadt.