Dienstleistung

Verpflichtungserklärung abgeben

Sie möchten Ausländer oder Ausländerinnen einladen, die den Aufenthalt in Deutschland nicht finanzieren können? Für die Erteilung oder Verlängerung eines Visums oder eines Aufenthaltstitels können Sie eine Verpflichtungserklärung abgeben. Dies gilt auch bei Aufenthalten zu geschäftlichen Zwecken.

Mit Abgabe der Verpflichtungserklärung verpflichten Sie sich für einen Zeitraum von fünf Jahren, die Kosten für den Lebensunterhalt des Ausländers zu tragen. Diese Verpflichtung beinhaltet, dass Sie alle öffentlichen Mittel erstatten, die für den Lebensunterhalt einschließlich der Versorgung mit Wohnraum sowie der Versorgung im Krankheits- oder im Pflegefall anfallen. Das gilt auch für eine eventuelle Rückreise in den Heimatstaat (Ausreise- beziehungsweise Abschiebungskosten).
Die Frist von fünf Jahren beginnt mit der Einreise des Ausländers.

Mitarbeiter
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Mitarbeiter
Voraussetzungen
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Voraussetzungen
  • ausreichende Bonität: Die zuständige Stelle ermittelt diese in jedem Einzelfall separat.
  • Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit einer Mindestdeckung von 30.000 Euro
    Hinweis: Bevor die Ausländerin beziehungsweise der Ausländer das Visum erhält, muss sie beziehungsweise er den Abschluss einer Reisekrankenversicherung gegenüber der deutschen Auslandsvertretung nachweisen.
Verfahrensablauf
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Verfahrensablauf

Sie müssen die Verpflichtungserklärung schriftlich oder elektronisch bei der zuständigen Stelle abgeben. Die Erklärung muss handschriftlich unterschrieben oder mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sein.

Das Formular erhalten Sie bei der zuständigen Stelle.

Hinweis: Natürliche, aber auch juristische Personen wie beispielsweise Firmen oder karitative Vereine können eine Verpflichtungserklärung abgeben.

Die zuständige Stelle prüft im Rahmen des Verfahrens Ihre Bonität.

Erforderliche Unterlagen
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Erforderliche Unterlagen
  • Reisepass oder Personalausweis
  • aktuelle Verdienstnachweise der letzten drei Monate des Einladenden oder der Einladenden beziehungsweise Sparbuch
  • bei Rentnern und Rentnerinnen: Rentenbescheid
  • bei Selbständigen:
  • bei Vereinen: Nachweis über das Vereinsvermögen

Die Ausländerbehörde kann weitere Nachweise wie beispielsweise Nachweise über ausreichenden Wohnraum einfordern.

Frist/Dauer
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Frist/Dauer

keine

Kosten/Leistung
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Kosten/Leistung
Auf Anfrage
Rechtsgrundlage
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Rechtsgrundlage
weitere Hinweise
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weitere Hinweise
BITTE BEACHTEN SIE!
Zu jeder Vorsprache auf der Ausländerbehörde ist grundsätzlich der Reisepass bzw. der Personalausweis mitzubringen.
Ab dem 01.01.2006 ist es erforderlich, dass Sie zur Erteilung oder Verlängerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis (oder bei Erhalt eines neuen Reisepasses) ein Passfoto mitbringen – entsprechend der Passbildschablone, da das Foto in Ihre Aufenthaltserlaubnis integriert wird. Dies gilt auch für Kinder – jedoch nicht für EU-Bürger!
Die Verpflichtungserklärung kann grundsätzlich nur von einer Person abgegeben werden, die einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht und ein ausreichendes Einkommen nachweisen kann.

Ausländer, die im Besitz einer Duldung oder einer Aufenthaltsgestattung sind oder sich selbst nur zu Besuch in Deutschland aufhalten, können keine Verpflichtungserklärung abgeben.

Impressionen aus Freudenstadt
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