Wittlensweiler ist, gemessen an der Einwohnerzahl, zweitgrößter Stadtteil Freudenstadts mit rund 2180 Bürgerinnen und Bürger. Gemessen an der Gemarkungsfläche ist Wittlensweiler aber mit Abstand der größte Freudenstädter Stadtteil. Mit den beiden Gewerbegebieten "Wittlensweiler" und "Sulzhau" ist der Stadtteil ein wichtiger Gewerbestandort und durch die Nähe zur Kernstadt und die gute öffentliche Infrastruktur auch ein beliebter Wohnort. Wittlensweiler bietet zahlreiche Arbeitsplätze in den Gewerbegebieten sowie bei örtlichen Handwerksbetrieben. 

Um auch weiterhin junge Familien an den Ort zu binden, wurden 2019 rund 50 neue Bauplätze im Baugebiet "Riedgasse Ost" erschlossen. Für die große Nachfrage nach Bauland ist auch sicherlich das Vorhandensein von Kindergarten und Grundschule im Ort verantwortlich. Wittlensweiler ist hierbei auch Kindergarten- und Schulort für umliegende Stadtteile. Außerdem bietet Wittlensweiler eine gute Nahversorgung: Eine Metzgerei, ein Backshop mit Randsortiment und ein Obst- und Gemüsestand stellen die Grundversorgung im Ort selbst sicher. Fußläufig kann natürlich auch das Gewerbegebiet erreicht werden, in dem Discounter, Drogeriemarkt, Getränkehändler und viele mehr kaum Wünsche offen lassen. 

Die gute Dorfgemeinschaft wird vor allem durch die rührigen Vereine geprägt: Egal ob sportlich bei Tennis oder Fußball, musikalisch im Musikverein, närrisch in der Narrenzunft oder verantwortungsvoll bei der Freiwilligen Feuerwehr - das Vereinsleben ist vielfältig und bunt.

Das Freizeitangebot wird abgerundet durch ein Hallenbad mit Sauna sowie zahlreichen Wanderwegen, die für Spaziergänger, Jogger, Walker und Radfahrer ideal sind. Ein großzügiger Kinderspielplatz befindet sich am "Springbrunnen". Und mit der Erwin-Hills-Halle gibt es in der Ortsmitte eine große Sport- und Veranstaltungshalle.

Geschichte

Zu Beginn des 12. Jahrhunderts Witelineswilare genannt, wurde Wittlensweiler 1392 zusammen mit Dietersweiler von den Herren von Lichtenfels an die Herren von Neuneck verkauft. 1473 kam Wittlensweiler in württembergischen Besitz und gehörte bis 1806 zum Amt Dornstetten. Von dort aus ging Wittlensweiler 1807 an das Oberamt und den späteren Landkreis Freudenstadt. Auch kirchlich gehörte Wittlensweiler ursprünglich zu Dornstetten. Ab 1583 gingen die Bürger in die Kirche nach Grüntal, die neu erbaut worden war. 1898 bekam Wittlensweiler eine eigene Pfarrei.

Blick auf den Stadtteil Wittlensweiler